Välkommen im Lund der Ideen

Alles Wichtige über Aufgabe, Preise und Jury des Wettbewerbs

2005 wurde der Designpreis der IKEA Stiftung erstmals veranstaltet. Heute ist er etabliert. Ein Design-Klassiker, drei Gründe. Erstens: Vollfinanzierte Auslandssemester und Workshops am renommierten Ingvar Kamprad Design Centrum sind Kickstarter für die Karriere.

Zweitens: Hochkarätig besetzte Jurys – von Dieter Rams bis Hella Jongerius – stützen Ruf und Qualität. Drittens: Alle Verwertungsrechte an den Einreichungen bleiben bei den Studierenden. Es geht nicht um das Abfischen von Ideen für IKEA. Es geht um die Förderung von Talent.

Die Aufgabe

Offen für Ungewohntes

Die Aufgabenstellung des Wettbewerbs ist bewusst offen: Ideen für das Wohnen von heute und morgen. Das Leben zu Hause kann mit Möbeln bestückt, mit Wohnaccessoires bereichert oder mit Leuchten erhellt werden.

Es darf gerne auch in größeren Zusammenhängen gedacht werden: Konzepte zur praktischen Raumteilung, Systeme zur multifunktionalen Raumnutzung oder Entwürfe für platzsparendes Wohnen. Ein weites Feld, alles offen.

Die Teilnahme

und ihre Bedingungen

Der Wettbewerb richtet sich an alle Studierenden des Produkt- und Industriedesigns sowie der Innenarchitektur. Mitmachen kann, wer derzeit an einer deutschen Hochschule studiert und mindestens ein Studienjahr absolviert hat.

Der Wettbewerb dient allein der Förderung der Studierenden und nicht den Interessen der IKEA Designabteilung: Alle Urheber- und Verwertungsrechte bleiben im Besitz des Wettbewerbsteilnehmers.

Die Teilnahme ist kostenlos. Es werden keine Grafik- und Webdesignarbeiten berücksichtigt und auch keine Gruppenarbeiten. Jeder Teilnehmer kann nur einen Beitrag einreichen.

Der Daten-Upload ist beschränkt: Eine Seite als PDF, auf DIN A2 optimiert und maximal 10 MB stark.

Durch ihre Einreichung erklären sich die Teilnehmer mit der öffentlichen Ausstellung und Veröffentlichung der Wettbewerbsidee in allen Medien einverstanden und bestätigen gleichzeitig die Urheberschaft an dem eingereichten Entwurf.

Die Preise

Der Lebenslauf gewinnt an Fahrt

Ob Preisverleihung, Gastsemester oder Workshop: Beim Designpreis der IKEA Stiftung werden die Gewinner reicher an Wissen, Erfahrung und Kontakten. Kurz: Die Karriere gewinnt Momentum.

Preisverleihung

Die Preisverleihung

PR in eigener Sache

Die offizielle Verleihung des Designpreises der IKEA Stiftung findet immer einen illustren Rahmen: sei es die Pinakothek der Moderne in München, das Designfestival DMY in Berlin oder die Ikone der Moderne schlechthin, das
Bauhaus in Dessau. Allesamt Orte, die ideale Plattformen für die Preisträger bieten, um sich und ihre Projekte öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Und natürlich auch, um fleißig zu networken.

Gastsemester

Das Gastsemester

Designhoch im Norden

Lund, die alte südschwedische Universitätsstadt, ist jung: 38.000 Studenten auf 100.000 Einwohner! Lund ist das Designlabor und Entwicklungszentrum der schwedischen Wirtschaft. Eine kreative Landschaft als Inspirationsquelle für die Gewinner des Auslandssemesters am Ingvar Kamprad Design Centrum. Das dürfte für die weitere Berufslaufbahn nicht umsonst sein. Umsonst ist dafür alles andere: der viermonatige Aufenthalt, die Reisekosten, die Unterkunft, der Besuch in der zentralen Designabteilung von IKEA of Sweden in Älmhult.

Workshop

Der Workshop

Das Wesentliche

Laut Brockhaus bezeichnet das Wesen die Eigenschaften, die ein Ding notwendig haben muss, wenn es existiert. Was ist das Wesen eines Produktes? Was sind wesentliche Merkmale der Gestaltung, des Materials, der Produktion? Das sind im Wesentlichen die Fragen, denen die Gewinner des Wettbewerbs in einem einwöchigen Workshop auf den Grund gehen. Zur Seite stehen ihnen renommierte Gastdozenten und gestandene IKEA Designer. Der Workshop findet immer im Herbst in Lund statt und ist für die Teilnehmer kostenlos (Anreise, Unterkunft und Verpflegung).

  • Ich geh mit einem Schatz aus wunderbaren Erinnerungen, wertvollen Erfahrungen und tollen Freundschaften nach Hause und weiß schon jetzt, dass Schweden mich nicht so schnell wieder los wird … Danke dafür IKEA!

    May Kukula (Stipendium 2015)
    Universität der Künste Berlin
  • Tack så mycket für einfach alles. Es war eine tolle Reise, nicht nur nach Schweden, sondern auch zu sich selbst.

    Franziska Steingen (Stipendium 2015)
    Hochschule Darmstadt
  • Dieser Preis führte zur bisher besten Entscheidung meines Lebens … Ich bleib hier!

    Andrea Müller (Stipendium 2013)
    Fachhochschule Coburg
  • Nette Leute, ein grandioses IKDC und ein wunderschönes Städtchen! In Lund lässt es sich gut leben. Vielen Dank für das tolle halbe Jahr in Schweden!

    Peter Otto Vosding (Stipendium 2013)
    Hochschule Darmstadt
  • Wenn mir jemand am Anfang meines Bachelors gesagt hätte, dass ich einmal in Schweden studieren und ein Projekt mit der NASA zusammen machen würde, so hätte ich es nicht für möglich gehalten. Diese Erfahrung hat mein Studium nachhaltig geprägt.

    Bert Spindler (Stipendium 2012)
    HBK Braunschweig
  • Lund ist wirklich eine sehr lebens- und liebenswerte Stadt. Ich habe mich sofort wohlgefühlt.

    Friederike Themann (Stipendium 2011)
    Fachhochschule Münster
  • Ein wunderschönes Land, eine inspirierende Studien-Atmosphäre und das Kennenlernen vieler außergewöhnlicher Menschen verschiedenster Nationalitäten machten das Auslandssemester in Lund zu einer einmaligen und prägenden Erfahrung. Tack Sverige! Hej då!

    Marlene Swiecznik (Stipendium 2011)
    Fachhochschule Aachen
  • Die Stadt ist schön, die Leute sind cool und die englische Sprache beherrsche ich auch schon mittlerweile. Das habe ich mir alles schwieriger vorgestellt. Ich bin sehr froh darüber, diese Erfahrung gemacht zu haben.

    Eugen Ackermann (Stipendium 2011)
    Hochschule für Gestaltung Pforzheim
  • Die Begeisterung, mit der hier an der Universität gelehrt wird, und die Offenheit, die mir entgegengebracht wurde, haben meine Sicht- und Denkweisen sehr beeinflusst. Ich werde viel Inspiration mit nach Hause nehmen!

    Ina Spröckmaier (Stipendium 2010)
    Akademie der Bildenden Künste München
  • Das IKDC zeigt, dass eine Universität keine lange Tradition haben muss, um den Studenten alles zu bieten und sie für ein Designerleben vorzubereiten. Während der intensiven vier Monate in Lund habe ich sehr viel für meine Zukunft gelernt.

    Laura Carstensen (Stipendium 2010)
    Muthesius Kunsthochschule Kiel
  • Das Lernen der Gaststudenten bezieht sich nicht ausschließlich auf die Projekte, an denen im Semester gearbeitet wird, sondern zum Großteil auch auf Erfahrungen und Einblicke in andere Arbeitsmethoden und Denkweisen.

    Sonja Rogova (Stipendium 2009)
    Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
  • Lund – eine Universität, die eine Stadt angelockt hat. Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung: vielleicht Mitte 20? Hier lebt alles für die Uni. Mein Favorit war übrigens der Ausflug nach Älmhult. Einmal so hinter die Kulissen eines Mega-Konzerns gucken zu dürfen war schon spannend.

    Jan Görlitz (Stipendium 2009)
    Hochschule für bildende Künste Hamburg
  • In Lund ist das Studienklima viel internationaler, die Kommilitonen kommen aus Japan, den USA – und manchmal sogar aus Schweden. Hier wird auf eine ganz andere Art Design vermittelt, sodass ich einen ganz neuen Einblick in die Designwelt bekommen habe.

    Simon Bredt (Stipendium 2009)
    Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
  • Von den während des Semesters gesammelten Erfahrungen werde ich noch lange profitieren.

    Claire Ehrhardt (Stipendium 2009)
    Hochschule für Bildende Künste Hamburg
  • Der Aufenthalt hat mich bereichert, und für mich persönlich habe ich viel gelernt. Am liebsten wäre ich länger geblieben.

    Nicole Hartmann ( Stipendium 2008)
    Folkwang Hochschule Essen
  • Die Zeit am IKDC war viel wärmer und familiärer, als man es sonst von Universitäten gewohnt ist. Zu den Höhepunkten zähle ich den Besuch bei IKEA in Älmhult und unsere Ausstellung auf der Möbelmesse in Stockholm.

    Juliane Aufdembrinke (Stipendium 2008)
    Weißensee Kunsthochschule Berlin
  • Ich habe viel gelernt, gesehen und erfahren. Lund ist für mich nicht nur eine schöne Erinnerung, sondern ein großartiges Erlebnis!

    Annalisa Koch (Stipendium 2008)
    Weißensee Kunsthochschule Berlin
  • Meine Zeit in Lund war sehr intensiv und ich habe die wertvolle Erfahrung gemacht, mich bis an die Grenze meiner Leistungsfähigkeit zu steigern. Was ich damals über Projektmanagement und Methodik gelernt habe, hilft mir heute noch bei meiner Arbeit als Designerin.

    Marie-Pascale Gafinen (Stipendium 2006)
    Hochschule der Bildenden Künste Saar
  • Das Semester in Lund gab meinem Studium das gewisse i-Tüpfelchen. Ich konnte meinen gestalterischen und kulturellen Horizont erweitern. Noch heute profitiere ich sehr von den gewonnenen Erfahrungen und denke gerne an die Zeit zurück.

    Julia Stasch (Stipendium 2006)
    Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
  • Die vielfältigen Erlebnisse und die gemachten Erfahrungen sind einfach durch nichts zu ersetzen. Und auch die Gelegenheit, das schon etwas eingerostete Schulenglisch wieder aufpolieren zu können, kam gerade recht.

    Peer Hülsenbeck (Stipendium 2005)
    Muthesius Kunsthochschule, Kiel
  • …eine erfrischende Gelegenheit, das bisher Erlernte von außen betrachten zu können und neue Wege der Gestaltung mitzubekommen. Und das in einer Stadt, die praktisch nur aus Studenten besteht.

    Eva Stuke (Stipendium 2005)
    Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd
  • Das waren echt vier total geile Monate, und der Abschied war alles andere als leicht.

    Thalia Knaup (Stipendium 2005)
    Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd
  • Die Zeit in Lund ist eines meiner prägendsten Erlebnisse gewesen.

    Jan-Wilhelm Knipperts (Stipendium 2005)
    Muthesius Kunsthochschule, Kiel

Das Blog

Lund und Leute

Beim Gastsemester am Ingvar Kamprad Design Centrum im südschwedischen Lund lernt man nicht nur viel über Design, sondern auch Land und Leute kennen. Erfahrungen, die man gerne teilt.

Sei es, um die Kommilitonen daheim neidisch zu machen oder um zu beteuern, dass die Freizügigkeit der Schweden nicht den elterlichen Befürchtungen entspricht. Neugierig? Hier geht es zum Blog.


Die Jury

Daran kann man sich messen

Jahr für Jahr lädt die IKEA Stiftung Hochkaräter aus der Welt des Designs ein, um die Beiträge kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Sie stehen für Qualität und Unabhängigkeit ihres Urteils und für alles, was die Stiftung bei den Studierenden zu fördern hofft: unkonventionelles Denken, zukunftsweisende Ideen, Neugier, Tatkraft und Engagement.

Hier die Mitglieder der Jury 2016:

Wiebke Braasch

Wiebke Braasch

Designerin, IKEA of Sweden, Älmhult
Saskia Diez

Saskia Diez

Designerin, Saskia Diez München
Prof. Claus-Christian Eckhardt

Prof. Claus-Christian Eckhardt

Designer und Professor am IKDC der Universität Lund sowie Mitglied des Beirats der IKEA Stiftung
Petra Kurz-Ottenwälder

Petra Kurz-Ottenwälder

Designerin, Ottenwälder und Ottenwälder Industrial/Interaction Design, Schwäbisch Gmünd
Prof. Peter Raacke

Prof. Peter Raacke

Designer, raacke design Berlin
Peter Takacs

Peter Takacs

Geschäftsführer der IKEA Stiftung, Hofheim